mobile stories

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Es sind über unterschiedlichste Medien-Kanäle mittlerweile viele Geschichten über Krieg, Formen grausamer Bedrohung, Flucht und ihre Risiken bekannt, und täglich kommen neue dazu. Während eine auf allen Seiten heftig geführte Diskussion über den Status und zukünftige Entwicklungen zwischen Integration und Repatriierung  von Flüchtlingen geführt wird, lohnt vielleicht der Blick auf  Geographien der Normalität.  Aus welchen Städten  kommen Flüchtlinge zu uns? Wie sehen die Landkarten ihrer Erinnerung aus? Und wie unsere eigenen? Auf welchen Wegen erkennen wir uns wieder? mobile stories unternimmt den Versuch, in einem installativen Setting Formen des Sprechens miteinander zu inszenieren.

Welche Geschichten kann (d)ein Mobiltelefon erzählen? mobile stories begann als Performance Projekt in der improvisierten Kantine eines Flüchtlingsheimes, als Projekt, das sich mit den Beziehungen von Körper und Gadgets sowie der Repräsentation des digitalen „Self“ in sozialen Medien auseinandersetzte. Das Mobiltelefon, als Technologie aus dem Mainstream in den Mittelpunkt eines performativen Settings geholt, wird verwendet als Kompass, Richtungsanzeiger, Erinnerungshilfe, Fotoalbum, Videoarchiv, Übersetzungscomputer, Statussymbol. So entstehen Szenen, Geschichten und Choreographien.

Mitwirkende PerformerInnen: Ahmed Shaqaqi, Ataie Shah Hussain, Carmen Kalata, Dieter Lang, Joanna Zabielska, Kelvin Osazuwa, Khalil Mohammad, Majd Madani, Rachmani Abdol Kader, ZAK

Tischreden: Brigitte Felderer, Clemens Rettenbacher, Khalil Mohammad

Gedichte: Khalil Mohammad
Co-cooking: Joanna Zabielska / Dieter Lang
Dramaturgie: Wolf Lamsa
Musik: Belouanas Abdelhak aka. ZAK & Ahmed Shaqaqi
Sound: Matthias Hurtl
Video: Conny Zenk
Technische Umsetzung Bühne: Georg Hartl
Licht: Jo Albrecht
Video-Dokumentation: Michael Hillebrand

Konzept und Realisierung: Daniel Aschwanden / Conny Zenk

Gefördert von der Stadt Wien – Kulturabteilung MA7

19. & 20.1.2017 ab 19:00 Uhr
WUK Werkstätten- und Kulturhaus
Währinger Straße 59; 1090

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