Zyklus

Ein mit Luft geformtes Objekt aus PVC zeigt die Vergrößerung eines Tampons im Maßstab 1:50. Im Inneren des Objektes befindet sich eine Lichtquelle, die die Form gleichmäßig von Weiß bis Rot durchleuchtet und sich über mehrere Stunden und Tage kontinuierlich verändert. Visualisiert wird über den Zeitraum einer Menstruations-Woche die Anzahl der Tampons, die Dauer der Verwendung und die Intensität der Menstruation. Eine fünf Meter lange, türkis gefärbte Kabelschnur, verbindet das vergrößerte Tampon mit der Steckdose.

„Das von weißen und roten LED-Strips durchleuchtete Objekt Zyklus (2011) ist das Werk von Conny Zenk, Studentin der Digitalen Kunst. Sie bezeichnet es als „performative Lichtskulptur“, als „weiblichen Phallus“. Dieser zeigt den Verlauf des Zyklus in Echtzeit, verändert über Stunden und Tage seine Farbe und lässt Anzahl der Tampons, Verwendungsdauer und Intensität der Blutung anschaulich werden. Es ist ein so alltägliches wie verborgenes, oft gar verheimlichtes Phänomen, das hier in den Mittelpunkt rückt.“ Der Standard, Andrea Heinz, 27.12.2012

performative Lichtskulptur
2011
PVC, Luft, 8 LED Strips,
Amplifier, Arduino

Ausstellungen:
19.5.2012
redefine defaults
Kunsthaus Thurn&Taxis – Bregen

26.12.2012
The Essence 2012
Die Angewandte Exhibtion
Künstlerhaus Wien

tampon1.jpgtampon02.jpg

Diese Diashow benötigt JavaScript.

seed

essen. freunde treffen. vorbereitung auf aspern movement.
das flugfeld als temporäres woanders sein. das zurückkommen in die stadt ist wie ein tauchgang.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

ffid – audiovisual object manipulation

ffid – fullframe Festival

AudioVisual Objectmanipulation is a performance where objects influence sound and visuals as a generative stage concept. Human, object, sound, visuals and space are all directly related. The movement of the objects is used by the artists to refer to each other in real time.
The focus is on the object as an instrument with an emphasis on rolling, holding and movement. Objects used in the performance are bicycle tires, juggling clubs and a staff with a wheel – all inspired and based on classical juggling props. Every object has special properties, each creating a unique style of play. Similarly, using sound and visuals the artists can create unique rhythms and coordinations of movement.
The goal is to mutually influence all media in an extended reality, through action and reaction in all directions without absolute control, similar to the anarchist principle in a closed system.

„ffid“ wurde September 2009, von Conny Zenk (Visualisierung), Matthias Hurtl (Sounddesign) und Markus Liszt (Performance / Objektmanipulation) als Laborprojekt gegründet, um im Bereich medienübergreifende Performances zu forschen und zu arbeiten.
Besonderes Interesse gilt dem Objekt als Instrument. Objekt und Raum stehen im direkten Zusammenhang. Als Objekte verwenden wir Fahrradreifen, Keulen und einen Stab mit Rad. Jedes Objekt unterscheidet sich in Gewicht, Schwerpunkt und Größe, die es in seiner Spielweise einzigartig machen.
Mit Motion Tracking generierte Bewegungsdaten erzeugen eine gemeinsame Kommunikationsebene von Sound, Visual und Performance. Es entsteht ein Mix aus Improvisation und aktiver, gegenseitiger Beeinflussung.

Performance
ca. 30 min

Konzept: Conny Zenk
Sound: Matthias Hurtl
Performance: Markus Liszt
Live Video: Conny Zenk