VEHIKEL | evolving narrative

Das Team Vehikel hat sich eigens für die Klangmanifeste formiert, um mehrere energieautarke klingende Gefährte zu entwickeln, die an zwei Veranstaltungstagen im öffentlichen Raum zwischen Echoraum und Mutzenbacher durch die Straßen ziehen werden. Modifizierte Fahrräder mit dynamobetriebenen Klangerzeugern aus analoge Schaltungen wurden im Setzkasten Wien, der Bike Kitchen und dem Kunstkanal entwickelt.
Vielen Dank an: Setzkasten Wien, Lastenradkollektiv, CycleCinemaClub, RAD Performance, studio praxistest und Kunstkanal

bicycle liberation front, Uli Kühn, Philip Leitner, Elena Tiis, Chris Veigl, Dominik Painsi, Stefan Voglsinger und Conny Zenk

Performance-Zeiten:
20.3. | 18:00 Abfahrt Echoraum
27.3. | 19:00 Abfahrt Echoraum

http://www.klangmanifeste.at/

Modular – Synth Bikes / Conny Zenk

minimal_Bodies

minimal_Bodies is a series of live improvised visual music by Conny Zenk. A multiple audio-visual release in cooperation with small forms sessions recorded in 2017 at nadaLokal, Vienna.

minimal_Bodies ist eine audio-visuelle Konzertreihe in der live improvisiertes Video auf improvisierte Musik trifft. Im Rahmen der Kooperation mit small forms sessions entsteht ein mehrteiliger visueller Release “minimal_Bodies” von Conny Zenk.

minimal_Bodies . like this
5:34 Minuten | Sound: Réka Kutas

Inszenierte Bewegungsabläufe von Performer*innen wirken wie organische Impulse auf das Ausgangsmaterial zu minimal_Bodies. Mittels Handy-Kamera scannen die Performer*innen Teile ihrer Körper, die zu rasterförmigen, oszillierenden Linien und stroboskopartigem Flackern gefiltert werden. Es entsteht ein Effekt der Überblendung, wobei das konkrete Bild aus der Abstraktion hervortritt.

minimal_Bodies ist die Verbindung von Licht, Sound, Körper und Raum im Rahmen von small forms sessions. Conny Zenk entwickelt in einer mehrteiligen Konzertreihe und Record Session in Kooperation mit Musiker*innen von small forms sessions eine Serie an Improvisationen und audio-visuelle Releases.

“ Körper des Denkens
Denkakte d[ein]er Körper 
__________________timbre “

Ramona Cidej zu minimal_Bodies, [Timbre] 2017
minimal_bodies.png

smallforms.org

minimal_Bodies . of hidden spaces
9:32 Minuten | Sound: Mia Zabelka, Zahra Mani

minimal_Bodies . cnc I
25:04 Minuten | Sound: Angélica Castelló, Noid, Gudinni Cortina

minimal_Bodies . cnc II
31:06 Minuten | Sound: Angélica Castelló, Noid, Gudinni Cortina

minimal_Bodies . cc
10:54 Minuten | Sound: Christian Carracedo  

minimal_Bodies . loc
8:41 Minuten | Sound: Luiza Schulz, Michael Franz Woels

Filmemachen als Selbstermächtigung

Stop Motion Film Workshop im Verein JUHU! – Jugend Hilfswerk der Familie Ume

An fünf intensiven Workshoptagen haben wir uns spielerisch mit dem Verhältnis von Macht und Ohnmacht auseinandergesetzt und dabei gemeinsam Filme gemacht.

Neue Tools und Techniken entdecken und lernen.
Eigene Geschichten erzählen, erfinden und realisieren.

Gearbeitet wurde mit der Stop Motion Technik, die es mit einfachen Mitteln ermöglicht Welten zu erschaffen, die sonst filmisch nur sehr aufwendig realisierbar wären. Unterschiedliche Techniken der Stop Motion Animation wurden ausprobiert und mit verschiedensten Materialien experimentiert. Danach wurden Geschichten erzählt und besprochen, in der Gruppe erarbeitet und als kurze Filme realisiert.

Dabei wurden Tablets und freie Software verwendet, die alle auch auf ihren Smartphones installieren können, um auch nach dem Workshop weitere Stop Motion Filme zu machen.

Regie, Kamera, Licht, Schauspiel, Schnitt und Ton: Abbas, Abela, Dawud, Favour, Kristijan, Sascha, Qodrin

Workshopleiterinnen: Conny Zenk, Selina Baumgartel

Ein Projekt im Rahmen der StadtRecherchenOffene Burg, Burgtheater 2018/19
Künstlerische Leitung: Airan Berg
Produktionsleitung: Verena
In Kooperation mit: JUHU! Jugend Hilfswerk der Familie Umek & Brunnenpassage

Stadtrecherchen Blog

AOA IX

signalegraz 10010

09.01.2019

Werke von Tanja Brüggemann und N.E.W (Andrea Neumann, Sabine Ercklentz, Ute Wassermann)

Konzertbeginn: 19h30 im MUMUTH GRAZ (Lichtenfelsgasse 14, György Ligeti Saal)
Anschließend: Gespräch mit den Komponistinne

Klangregie: Peter Venus, Davide Gagliardi
Video: Conny Zenk
Kontrabass: Christian Weber, Tomaž Grom

Relocated Memories

Video Installation & Talks
29th / 30th November 2018 – X-Space Bookstore, Xiamen / China

A blending of heritage architecture and 3d animations, guiding the audience to observe the architecture of a building and to find new viewpoints and maybe hidden stories.
The house of Huang Family (1869-1937) is an example of the change in time through city development. Huang former residence is a starting point of the video installation as well as nowadays relocated and situated at the entrance of China City Mall.

The audience is invited to share their stories and memories of Xiamen City. Thoughts are collected in a booklet, drawn by the participants during a 15 minutes performance. The performance is for 2 people only and set up on a coffee table in X-Space bookstore, the former house of Huang Family.

Reconstruction of tradition 传统的重建

Translation of the past 对过去的翻译

Relocated memories 重新定位的记忆

Transformed reality 转变中的现

Audio-visual Installation: Conny Zenk
Translation / Voice: Zhou Na
Technical Support: Georg Hartl

Mapping Zhongshan Road

an audio-visual topography of Zhongshan Road

Mapping Zhongshan Road führt das Publikum zur Klangerkundung elektromagnetischer Felder in den öffentlichen Raum. Unter Anleitung und Moderation werden die Teilnehmer*innen eingeladen mittels ihrem eigenen Smartphone die Stadt aus einer anderen visuellen als auch akustischen Perspektive zu entdecken.

Digitale Geräte wie Smartphones sind im urbanen Raum vor allem Speicher unserer Erlebnisse, Navigations- und Orientierungshilfen, sowie Kommunikationstools auf Reisen. Die fiktionale Welt bestimmt immer mehr unsere Wahrnehmung, wird zu einem Raster. In diesem Raster oder Schemata bestimmen andere die die Applikationen programmieren, unser Handeln – unsere Posen und Gesten werden zunehmend von Smartphones gesteuert. Es entsteht eine, die alltäglichen Prozesse durchdringende Mediatisierung und Gleichzeitigkeit, sowie Überwachung und Kontrolle in Echtzeit.

The art project Mapping Zhongshan Road focus on a specific area and architecture in the city center of Xiamen. By audio-visual methods and live performances, the architecture of Zhongshan Road, such as the arcade buildings, will function as a stage and display: abstract urban animations create a digital assemblage of Zhongshan road, the city emerges from the multiple layers of the audio-visual information. Overlaying creates an effect of blending, whereby the concrete image is very much abstracted.

Mapping Zhongshan Road is playing with the concept of performance in public space. Conny Zenk invites the audience to join the area around Zhongshan Road for ‘secret’ live performances. By using mobile projectors and various microphones mounted within the architecture of Zhongshan Road, the audience is invited to a new perspective of seeing and listening the city.

Performances
24th / 25th November 2018 – Zhongshan Road, Xiamen / China
29th / 30th November 2018 – X-Space Bookstore, Xiamen / China1st December 2018 – Concert – Hi-City, Xiamen / China

Concept & Performances: Conny Zenk
Technical Support: Georg Hartl

Centriphery

Das EU-Projekt CENTRIPHERY startete mit einem Kick-Off-Meeting in Perg, Oberösterreich. Ziel des interdisziplinären Projekts ist es, lokale Mythen und Geschichten in Hinblick auf unsere heutige Gesellschaft zu entdecken und untersuchen und gemeinsame regionale, zeitgenössische und europäische Narrative zu entwickeln. Partizipativ arbeiten internationale und lokale KünstlerInnen und BürgerInnen in den beteiligten Regionen zusammen. So entstehen in neun europäischen Regionen gemeinsame Kunst- und Kulturprojekte.

Zum ersten Mal ist das FESTIVAL DER REGIONEN Projektträger in einem europäischen Projekt.  Die Partnerorganisationen sind: New Culture Foundation (Bulgarien), Dansehallerne (Dänemark), Espoo City Theatre (Finnland), La Manufacture Collectif Contemporain (Frankreich), Rijeka 2020 (Kroatien), Cultura Nova Festival (Niederlande), Walk & Talk (Azoren, Portugal) und Prin Banat (Rumänien).

Das erfolgreiche Auftaktreffen brachte alle Partner in Perg zusammen. Neben der Logistik und Kommunikation lag der Schwerpunkt auf methodologischen Workshops zwischen der künstlerischen Leitung, den Partnern und dem künstlerischen Kernteam. Das Kernteam besteht aus zwei Künstlern, die von der jeweiligen Partnerorganisation nominiert worden sind. Die Mitglieder des künstlerischen Kernteams werden über einen Zeitraum von 3,5 Jahren in verschiedenen Konstellationen zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch das EU-Programm Kreatives Europa kofinanziert.

Das FESTIVAL DER REGIONEN nominierte die beiden Künstlerinnen Cornelia Scheuer und Conny Zenk.
Conny Zenk ist eine österreichische Spezialistin in der Video- und Medienkunst. Sie konzentriert sich auf Themen wie Soziale Medien, Migration, Gender und Feminismus sowie urbane, architektonische und räumliche Konzepte. Zenk spielt mit dem Konzept der Wahrnehmung und dem, was nicht sichtbar ist. Ihre Arbeit wird umrahmt von digitalen Methoden im Kontext sozialer und politischer Fragestellungen. Sie hat sehr viel Erfahrung mit partizipativen Arbeitsmethoden und in der Leitung von Workshops mit jungen Menschen.
Cornelia Scheuer ist eine österreichische Performerin, Choreographin, Regisseurin und Rollstuhlexpertin. Sie ist Mitbegründerin von Bilderwerfer, ein inklusives Performance-Unternehmen, und hat Erfahrung in der Arbeit mit selbst entwickelten Projekten mit professionellen und nicht-professionellen Darstellern. Ihre Soloarbeiten fokussieren den Körper und verschiedenste Formen von Begabung und Empowerment.

EU-Projekt CENTRIPHERY hat begonnen!

#FemWalk of Kulangsu

FEMALE BODIES on poems, philosophy, science, pirates and literature.

#FemWALK of Kulangsu is critically adapted to the format of a historic city walk. The focus is on the visibility of intellectual women, as well as their work and effect on China. In terms of Appropriation Art #FemWALK of Kulangsu the tourist do as they normally would and go with the classic equipment such as flags, audio guides and headsets through the historic center of Kulangsu. The central starting point is the interaction within the group: by means of media interventions, performances and video projections are taken along a specific route experiencing the biographies and artistic works of inspiring female personalities. Different stations connect the stories of Kulangsu with those of their female protagonists. #FemWALK of Kulangsu draws a multi-layered image of memory and tells of poetry, piracy, science, activism and literature while the city is observed through walking and our own bodies.

On the search for stories about local female quotes and thoughts. These are quite often not as visible as they should be even more exciting it is to discover them.

The public space is full of stories that affect us consciously and unconsciously. We are moving through the streets, we find places that catch our attention and sometimes we meet people whose stories change our perception: Exploring the city meets memory. Records and thoughts from another time, just have their still enduring validity that does not lose its topicality. Along the way, we track down quotes, lyrics and poetry which were addressed to a certain public. We meet a renowned Chinese doctor and scientist Lin Qiao Zhi, who was born in Kulangsu and became the first female physicist of China. Lin Qiao Zhi conducted her scientific work and research in 1933, among others, in Vienna. Not far from the Yu Garden, which was created in honor of the scientist, is a school today where activist and poet Qiu Jin was taught for eleven years. Qiu Jin is the first Chinese feminist who championed gender equality, education and emancipation, she wrote numerous essays and poems in which they explore a wide range of metaphors and allusions. Shu Ting, also born in Gulangyu, is one of China’s best-known poets and was part of the „Misty Poets“ who actively opposed the restrictions of art during the Cultural Revolution. We move through Kulangsu, pulling the sails towards the sea and lastly, we encounter the story of the pirate Ching Shih – with words and texts of impressive personalities, we travel back to the present.

SHU TING, born 1952 grown up in Kulangsu, Chinese poet associated with the Misty Poets. During the Cultural Revolution she was sent to the countryside until 1972. She began to write poetry in 1969 and her work was published in Today magazine among others (Jīntiān). She was asked to join the official Chinese Writers‘ Association, and won the National Outstanding Poetry Award in 1981 and 1983. Her poetry is tender, soft and very personal; she brings the feminine point of view to contemporary Chinese poetry.

LIN QIAO ZHI (1901-1983), Chinese obstetrician and gynecologist, born in Kulangsu. Dr. Lin was a model teacher, as well as writer and editor, her compassion and dedication won the hearts of men and women alike, many of whom named babies after her. In 1955, she became the first female member of the Learned Department of Academia Sinica. In 1959, she took up the position of director of the Beijing Maternity Hospital, as well as deputy director of the Chinese Academy of Medical Sciences.

QIU JIN (1875-1907), Chinese feminist poet and writer, educated in Kulangsu for eleven years, later she went for studies to Japan. Qiu Jin is the founder of Vernacular Journal (Baihua Bao), In one issue, Qiu wrote a manifesto entitled „A Respectful Proclamation to China’s 200 Million Women Comrades“, where she lamented the problems caused by bound feet and oppressive marriages. In 1906 she founded a women’s journal with another female poet, Xu Zihua, called China Women’s News (Zhongguo nü bao).

CHING SHIH (1775-1844), pirate in the middle Qing China, Red Flag Fleet, 300 ships of 20.000-40.000 pirates. Ching Shih developed an existing pirate code into a system of laws and bureaucracy. She even created a sophisticated system for dividing up booty, and laid out strict rules on the treatment of female captives. For years, the Red Flag Fleet under Ching Shih’s rule could not be defeated, neither by Qing dynasty Chinese officials nor by Portuguese or British bounty hunters.

With great support of Kulangsu Cultural Wormhole International Art Residency, University of Applied Arts Vienna and Austrian Cultural Forum Peking

#FemWalk of Kulangsu
Performance: 30th September 2018
Exhibition: 1st – 10th October 2018

RAD PERFORMANCE – CITY OF OUR OWN

ROSA MAYREDER / THERESE SCHLESINGER / LINA LOOS / BERTA ZUCKERKANDL-SZEPS
… Aktivismus, Bildung, Frauenrechte, die Frauenbewegung, politisches Denken, das Aufbegehren gegen ein System und der Widerstand gegen soziale Konventionen wie Ehe und Familie, sowie das Recht auf den eigenen Körper beschreiben die Inhalte und Felder für die sie gelebt und sich eingesetzt haben.

RAD Performance A CITY OR OUR OWN verhandelt Orte und Räume, die diese Frauen geprägt haben. Von den Wohn- und Arbeitsplätzen, über die öffentlichen Orte für Demonstrationen und Kundgebungen zu Safe Spaces unserer Gegenwart geht es zurück in die Geschichte der Kaffeehauskultur und der Wiener Moderne. Wir begegnen der Geschichte des Alten AKH und dem Tor der heimlich Schwangeren. Wir erinnern an die vernichtende Zeit des Nationalsozialismus, aber auch an die weibliche Gegenöffentlichkeit die durch Salons und die Sichtbarkeit von Frauen heute und damals geschaffen wird. Die RADS erkunden mit euch die Stadt und zeigen eine neue Perspektive. In Gedanken an die Vergangenheit und mit einem kritischen Blick in die Zukunft bewegen wir uns durch die Straßen und hinterlassen eine Spur feministischer Stadtgeschichte.
A CITY OF OUR OWN.

RAD Performance CITY OF OUR OWN
29. August 2018 – dotdotdot Filmfestival, Volkskundemuseum Wien
> R.A.D.S., EINANDERbewegt, feminist killjoy
Gloria Amesbauer (Sound), Kitti Aszatalos (Performance), Jaqueline Batz (Texte), Selina Baumgartl (Video), Ramona Cidej (Performance), Astrid Eder (Kostüme), Mischa Ehrne (Performance), Conny Zenk (Konzept, Performance)

In Kooperation mit dem dotdotdot Filmfestival und dem Volkskundemuseum Wien